Tag 15 – Welcome back in Switzerland

Nach weiteren 1’000km erreichten wir die Schweiz… typischerweise im Stau. Schade wie schnell man wieder im Alltag landet.

Fazit:

  • 15 Tage unterwegs
  • 6 Länder (Schweiz, Dänemark, Deutschland, Schweden, Finnland, Norwegen)
  • 6’918 Kilometer in 90h und 42min
  • viele tolle neue Menschen kennen gelernt
  • viel Unterstützung von Freunden zu Hause bekommen, sei es per SMS, WhatsApp, Telefon oder einfach nur in Gedanken.
  • Danke!

Tag 14 – fahren, fahren, fahren…

Pünktlich 8Uhr ging es weiter Richtung Süden nach Helsingborg.

Aber keine Reise ohne spontane Foto-Stopps und Shopping Touren durch den Fabrikverkauf von Fjällräven 😍

Danach hiess wieder: Kilometer um Kilometer um Kilometer um Kilometer um …

Wer hätte das gedacht… fast 1’500km später fuhren wir um 3:15 Uhr in Rødby auf die Fähre nach Puttgarden und schlugen unsere „Zelte“ in Fehmarn auf. Ein toller Platz direkt hinter dem Meer inkl. öffentlichen WC.

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Tag 13 – Scootertour und ab nach Hause…

Am Morgen ging es früh los um den Sonnenaufgang vom Luppioberget zu sehen. Und wie kommt man am besten durch frischen Tiefschnee? Genau! Mit dem Schnee Scooter 🤘🏻

Wirklich wahnsinnig beeindruckend die Farben hier oben!

Danach hiess es den Bus zusammenpacken und Tschüss sagen.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Yasmine und Max von der Norrsken Lodge!

Ich konnte die Lodge als ideales Basecamp für meine Reise nutzen und habe jede Menge tolle Menschen und neue Freunde kennengelernt.

Eine klare Empfehlung falls ihr eine ähnliche Tour plant! http://www.norrskenlodge.com

Bis zum nächsten mal liebes Norrsken Lodge Team 😘

Auf dem Weg in den Süden war auch Zeit für das ein oder andere HAMMER Bild:

Danke an Sascha von photobill.ch für diese sensationellen Bilder!

Am Abend haben wir uns dann in Umeå niedergelassen und Globerocker mit seiner Familie getroffen.

Tag 12 – Happy 2019!

Ausschlafen, gemütlich frühstücken und gemeinsam kochen. Zwischendurch war ich das erste mal einkaufen und erfreute mich an den landestypischen Produkten.

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Tag 11 – We do it twice! Happy New Year!

Der Tag verlief wieder sehr entspannt und ich nutze diesen um ein paar Videos zu schneiden und für den Blog zu schreiben.
Am Abend gab es dann Glühwein am Feuer und Raclette in der Lounge.

Pünktlich 21:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus an den Polarkreis. Wir feierten Silvester erst in Finnland und dann in Schweden. Eine spezielle Erfahrung.

Ein toller Abend mit Sauna, Curling, Eisbaden und einer Band die hinter einer Verglasung spielte da es sonst zu kalt wird.

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Tag 10 – Rückfahrt zur Norrsken Lodge

An diesem Tag hiess zurück zur Norrsken Lodge. 8h Fahrt durch Norwegen, Finnland und Schweden. Die ganze Zeit sah man die Sonne am Horizont schimmern, in allen Farben. Ein Traum und eine Entschädigung für all die Strapazen des Vortages.

Mein Temperaturrekord fiel ebenfalls an diesem Tag: -26.5°C!

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An diesem Abend hat man dann auch Nordlichter an der Norrsken Lodge sehen können. Aufgrund der Bewölkung bei weitem nicht so intensiv wie in Norwegen, aber mit einer richtigen Kamera konnte man auch diese einfangen.

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Tag 9 – Die Fahrt ans Nordkap…

…hat leider vor der Schranke wegen Sturm und Glatteis geendet.

Am Morgen hat das Thermometer 4°C plus angezeigt und es regnete. Also wurden die bereits glatten Strassen nochmals mit einer neuen Schicht Eis überzogen. Ich fuhr zur Schranke und wartete bis die norwegischen Behörden diese freigeben.

Diese kamen 10:30 Uhr und testeten ob die Strecke für den öffentlichen Verkehr freigeben werden kann. Leider kamen diese nach bereits 5 Minuten zurück da sie trotz Spikes und Allrad über die Strasse gerutscht sind.

Somit sind mir die letzten 12km meiner bisher so langen Reise verwehrt geblieben.

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Sie sagten mir ich solle auf den Schneepflug warten bis er Sand gestreut hat. Nach 10 Minuten kamen sie wieder zu mir und sagten ich solle losfahren. Der Schneepflug kommt nicht mehr, da der Sand durch den Sturm nicht liegen bleibt.

Na Klasse… Schneeketten drauf und los… 35km im Schneckentempo bis zum Nordkapptunnelen. Danach probierte ich es immer wieder ohne Schneeketten bis die Strassen wieder einigermassen fahrbar waren. Teilweise war es so glatt das ich mich an der Motorhaube festhalten musste um nicht wegzurutschen.

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Dann passierte es… ich kam um die Kurve und sah das auf der ganzen Strasse Autos mit Warnblinkern standen. Und zack: Ich bin in den Seitengraben gerutscht. Zum Glück nicht schlimm, allerdings kam ich alleine nicht raus.
Vorbeifahrende Schweden hatten Sand dabei und halfen mir den Bus aus den Graben zu bekommen.

Beim runterfahren überholte mich dann mein Heck und der Bus landete in der Leitplanke. Alles nur Blechschäden, aber meine Nerven waren am Ende da ich aus dieser  Eishölle raus musste.

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Nachdem ich endlich wieder einigermassen fahren konnte, überraschte mich der Schneesturm und ich fuhr über weitläufige Felder mit massiven Schneeverwehungen und teilweise Nullsicht!

Nach 228km und 7h Fahrt landete ich endlich am River Camping in Alta und konnte langsam runterfahren von diesem Höllenritt…

 

Tag 8 – Abfahrt zum Nordkap

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück bin ich ca. 11 Uhr Richtung Alta aufgebrochen. Der Plan war in Alta zu übernachten und am Morgen die restlichen 3h Richtung Nordkap zu fahren.
Da Schneestürme angekündigt waren entschied ich mich doch direkt durchzufahren und in der Nähe der Schranke zu übernachten.

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Die Fahrt verlief anfangs entspannt und wurde mit meinen ersten Nordlichtern gekrönt. Ich fuhr durch die Dunkelheit als plötzlich grüne Striche am Himmel zu erkennen waren. Ich hielt an und wurde mit einem wahren Feuerwerk an tanzenden, grün leuchtenden Formen und Bildern überrascht. Gänsehaut pur! Die Bilder sind mit meinem iPhone geschossen, da ich keine andere Kamera auf meiner Reise dabei habe.

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Kurz vorm Ziel realisierte ich das die Strassen komplett mit Glatteis überzogen und dadurch spiegelglatt waren. Ich musste für die letzten 5km die Schneeketten montieren um ans Ziel zu kommen.

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Mein erster harter Kampf in Richtung Nordkap, dass dieser am nächsten Tag noch viel grösser wird, ahnte ich noch nicht. Sicher nicht schlau in der Nacht um 23 Uhr irgendwo im Nirgendwo alleine unterwegs zu sein.

Ich stellte den Bus auf einen grossen Platz in Skarsvåg der im Sommer als Camping genutzt wird und schlief nach 11h Fahrt völlig erschöpft ein.

Tag 6 – Norrsken Lodge

Aufwachen. Staunen. Frühstücken.

Nach dem Frühstück standen alle Snow Scooter für eine Tour durch die schwedischen Wälder parat. Doch bevor wir über den gefrorenen Fluss und durch die Wälder fahren können, hiess es warm anziehen. Es gibt hier richtig gute Schneeanzüge, dick gefütterte Schuhe, und Handschuhe um auch bei -25°C fahren zu können.

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Wir fuhren bis knapp unter den Polarkreis und richteten uns ein um am Feuer zu kochen.

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Erst gab es Kaffee und Tee um uns aufzuwärmen und im Anschluss Risotto und Rentier von Sandro welcher bei mir mit auf die Lodge gefahren ist.

Draussen im Schnee, am Feuer kochen, die absolute Ruhe wahrnehmen.
DAS ist wahrer Luxus, das ist Einfach Deluxe.

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Nach 5h Snow Scooter Tour kamen wir wieder auf der Lodge an und wärmten uns mit Glühwein am Feuer. Danach hiess es chillen und den Blog füllen.

Am Abend kam ein Same zu Besuch und erzählte von seiner traditionellen Kleidung und dessen Kultur.

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Dieser sensationelle Tag mit episch schönen Farben am Himmel wurde mit einem Schweizer Raclette abgerundet. Danke an Yasmine und Max von der Norrsken Lodge für dieses Erlebnis.